13 Dezember 2025

STURMWARNUNG FÜR DIE KANAREN

STURMWARNUNG FÜR DIE KANAREN


Auf den Kanarischen Inseln könnten morgen gewaltige Wellen aufziehen, die teilweise bis zu 13 Meter hoch werden. Sturmtief Emilia zieht bereits ins Landesinnere und könnte Stürme, Starkregen, Hagel, Schnee und Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde mit sich bringen.

Die schlimmsten Auswirkungen könnten laut Experten jedoch auf See zu erwarten sein, wo der stärkste Sturm seit 2018 erwartet wird. Viele Wellen sollen bis zu 7 Meter hoch werden, einige sogar unglaubliche 13 Meter. Angesichts dieser düsteren Aussichten bleibt zu hoffen, dass niemand auch nur daran denkt, ins Meer zu gehen, denn die Folgen könnten tödlich sein. Der Sturm beginnt heute, verstärkt sich morgen und schwächt sich am Sonntag wieder ab. Er wird voraussichtlich alle Inseln betreffen.


Unwetter-Wochenende: Kanaren erwarten Sturm und Riesenwellen

Der spanische Wetterdienst hat für die Kanaren eine Unwetter-Warnung ausgegeben. Der Sturm könne örtlich vereinzelt Ausnahme-Wellen erzeugen.

Der spanische Wetterdienst Aemet hat für das Wochenende eine Unwetter-Warnung ausgegeben. Erwartet werden demnach besonders hohe Wellen sowie Sturm. Die Warnung gilt für alle Kanarischen Inseln und das gesamte Wochenende.

Die Unwetterwarnung trat am Freitag um 9 Uhr in Kraft und bleibt bis mindestens Sonntagmittag bestehen. Das teilten das Aemet und die Regierung der Kanarischen Inseln mit.

Seitens der regionalen Behörden wurde der spezifische Notfallplan für meteorologische Risiken auf den Kanaren (PEFMA) aktiviert. Demnach gelten zwei gleichzeitige Extrem-Wetterlagen als potenziell gefährlich:

Kanaren erwarten Sturm und besonders hohe Wellen

Die einhergehende Küstenwarnung betrifft das gesamte autonome Gebiet. Laut Prognosen der Meteorologen verschlechtere sich der Zustand des Meeres ab Freitagmittag erheblich. Sturm der Stärke sechs bis sieben, in einigen Bereichen sogar bis zu Stärke acht, werden auf La Gomera und Teilen von Teneriffa erwartet. Bis Mitternacht sollten an den Nord- und Westküsten Wellenhöhen von bis zu fünf Metern erreicht werden.

Für Samstag prognostizierten die Meteorologen eine weitere Verschlechterung der Lage. Raue bis sehr raue See wird von Sturm aus Nord und Nordwest angefacht. Erwartet werden dann erneut bis zu fünf Meter hohe Wellen. In Einzelfällen sollen sie sogar deutlich höher werden.

Kanaren: Haushohe Wellen in Einzelfällen möglich

In einigen Gebieten würden die Wellen sogar vereinzelt Ausnahme-Höhen erreichen. Möglich seien dann kurzzeitige Gebilde zwischen sieben und elf Metern Höhe, hieß es. Im Jahr 2018 hatte bei einem Unwetter ein solcher Kaventsmann einen Balkon aus der Verankerung eines Hochhauses bei Tacoronte auf Teneriffa gerissen (mehr dazu hier).

Die Kanaren-Regierung rief die Bevölkerung daher dazu auf, die Küsten zu meiden und äußerste Vorsicht walten zu lassen. Parallel dazu wurde auch eine Windwarnung für La Palma, La Gomera, El Hierro, Teneriffa und Gran Canaria ausgerufen.

Am Freitag werden Nord- und Nordwestwinde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Kilometern pro Stunde erwartet, die in höheren Lagen intensiver sein könnten. Böen könnten Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h erreichen, insbesondere an Orten wie dem Teide oder Izaña.

Sturmwarnung für die Kanaren

In der Nacht zu Samstag werde der Wind weiter zunehmen, mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h und sehr starken Böen, die 100 km/h überschreiten könnten – vor allem in den höheren Lagen der westlichen Kanarischen Inseln und Gran Canaria. Auch auf Lanzarote und Fuerteventura bleibt die Vorwarnung bestehen.

Die Regierung der Kanarischen Inseln betonte, dass die Risiken sowohl das Meer als auch Küstengebiete, mittlere Höhenlagen und Gipfel betreffen. Es wird dringend darum gebeten, die offiziellen Empfehlungen zu beachten, um Zwischenfälle aufgrund der widrigen Bedingungen zu vermeiden.

La Palma Meldung

Sturmtief Emilia hat auf La Palma starken Wind, Regen und sinkende Temperaturen gebracht. Am Roque de los Muchachos fielen die Temperaturen unter null Grad. Bisher gab es keine nennenswerten Vorfälle.

Worum es geht (TL;DR)

  • Sturmtief Emilia brachte starken Wind bis 94,1 km/h und Regen nach La Palma.
  • Am Roque de los Muchachos sanken die Temperaturen unter null Grad.
  • Die Zufahrten zum Observatorium sind gesperrt, nennenswerte Vorfälle blieben aus.

Besonders bemerkenswert war der Wind, der in der Nacht und am frühen Morgen mit hoher Geschwindigkeit blies. In Santa Cruz de La Palma wurden 94,1 km/h gemessen, am Roque de los Muchachos 75,2 km/h und am Flughafen La Palma 59 km/h, wie das Portal apalmet berichtete.


Quellen:

https://www.aemet.es/es/portada

https://www.aemet.es/es/portada

https://www.teneriffa-news.com/